Samstag, 7. April 2018

Abel Tochter von Jeffrey Archer - Rezension

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Heine Verlag
589 Seiten
1. Band: Kain und Abel
Familiendynastie


In diesem zweiten Band der Trilogie soll es um die Tochter von Abel, Florentyna gehen. Damit erhalten wir eine neue Perspektive auf viele Ereignisse des ersten Bandes, jeweils in Bezug auf sie und wie sie mit diesen Situationen, die aus dem Streit ihres Vaters mit William Kane hervorgehen umgeht. 

In einem ausführlichen "Rückblick" steigen wir bei Florentynas Geburt wieder in die Geschichte ein und erhalten so eine angenehme Wiedereinführung in die Thematik und die Figuren. Vergessenes wird wieder präsent, aber nur die Aspekte, die auch für Florentynas Leben einen weiteren Einfluss haben werden. Sie heiratet, nach einer erfolgreichen Schulkarriere, Richard Kane, der Sohn William Kanes, ohne Zustimmung der Väter und bauen zusammen ein Imperium auf. Viel mehr möchte ich gar nicht verraten, denn es ist ein Genuss, sich ohne zuviel Hintergrundinformationen, in dieses Buch hineinfallen zu lassen! 

Wie bereits erwähnt startet das Buch mit einer Art Wiederholung oder Zusammenfassung des ersten Bandes. Allerdings ist dies zugleich auch der Beginn dieser neuen Geschichte. Alles wird aus der Perspektive von der jungen Florentyna geschildert und was für einen Einfluss die Handlungen ihres Vaters auf sie haben. Sie wächst sehr behütet auf und weist exzellente Leistungen in der Schule auf, mit dem kindlichen Ziel Präsidentin der Staaten zu werden.  Allerdings verliebt sie sich in den falschen Mann: In den Sohn vom Erzfeind ihres Vaters William Kane. Die beiden möchten heiraten und nehmen damit den Zorn ihrer Väter in Kauf, soweit, dass die beiden keinen Kontakt haben möchten, solange sie zusammen sind, worunter vorallem Florentyna leidet. 

Die Geschichte geht schon in diesem ersten Teil richtig los und führt direkt weiter, in die Geschichte der beiden Erwachsenen und wie sie das Erbe ihrer Vätern gemeinsam ausbauen und zu einem unglaublichen Erfolg führen, nicht ohne Hindernisse und Schwierigkeiten natürlich. Florentyna reicht dies jedoch nicht, denn seit sie ein junges Mädchen war, hat sie ein Ziel oder einen Traum, den umzusetzen nur mithilfe von ihrem Mann und ihrem guten Freund Edward gelingen kann..

Mit Jeffrey Archers bildhaften Beschreibungen wurde ich wieder in das Amerika des 20. Jahrhunderts entführt, zurück zu meiner liebsten Figur des ersten Bandes: Florentyna. Sie hat keine grosse Rolle gespielt in Kain und Abel, stellt dafür im zweiten Buch die Protagonistin dar. Sie ist eine starke, ehrgeizige, intelligente Frau, die sich hohe Ziele setzt und diese auch erreicht! Sie stellt ein grosses Vorbild für mich dar und inspiriert mich unglaublich, meine Ziele zu erreichen. Mit Richard Kane führt sie eine Ehe, die aus einem Märchen stammen könnte und gründet eine Familie mit ihm. 
Auch der Charakter Richard Kane hat mir sehr gut gefallen, er wirkte auf mich sehr viel menschlicher als sein Vater und hat auch mein Herz erobert. 

Ich beneide Jeffrey Archer für seinen unglaublichen Fantasiereichtum und sein grandioses Umsetzungsvermögen, dieses Buch war wirklich wieder grandios. 

Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig, keine langen Sätze und eine angenehme abwechslung zwischen Beschreibungen und Dialogen. Mit einer Spannung, die während des gesamten Buches aufrechterhalten wird, ergibt sich ein fünf Sterne Buch!  

Eine ganz grosse Kritik muss ich dennoch äussern, wobei diese keinen Einfluss auf meine Bewertung hat. Ich bin wirklich schockiert, wie unglaublcih viele Schreibfehler ich bei der Lektüre gefunden habe. Das ist etwas, dass ich nicht akzeptieren kann, da ich der Meinung bin, ein Buch kann und sollte gründlich korrekturgelesen werden. Was die ganze Situation noch schlimmer macht, diese Ausgabe ist nicht die erste, sondern eine Überarbeitete! 

Dennoch ein Buch mit unglaublich viel Potential ein Lieblingsbuch zu werden, eine tolle Fortsetzung, insgesamt kann ich diese Trilogie nur empfehlen und ich kann es kaum erwarten, den dritten Teil zu lesen!

Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. 

















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