Dienstag, 28. November 2017

Der Weg des Bogens von Paulo Coelho - Rezension


Diogenes Verlag
160 Seiten

"Wenn man sein Ziel erreicht hat, muss man neu anfangen und dabei immer das nutzen, was man auf dem Weg gelernt hat." (S. 42)


Paulo Coelho nimmt uns mit auf die Reise zu einem jungen Mann, der die wahre Berufung seines Meister erfährt: Er ist der weltweit Beste im Bogenschiessen. Der Jüngling möchte gerne mehr darüber wissen und bittet seinen Meister ihm die Geschichte zu erzählen. Nach einigem Hin und Her beschliesst dieser, dem Jungen die essentiellen Grundlagen des Bogenschiessens zu erklären. Er erzählt ihm von den verschiedenen Elementen und was der Weg des Bogens für ihn bedeutet. Ganz zum Schluss erzählt er auch noch, wie er überhaupt zu dieser Passion gekommen und auch wieso er sie nicht praktiziert sondern sich einem anderen Beruf gewidmet hat. 

Die Geschichte, die mit wenig Text auskommt wird ergänzt von wunderschon, einfachen Bildern von Christoph Niemann. Die Bilder strahlen eine unglaubliche Einfachheit aus, die abgebildeten Figuren haben keine Gesichtszüge und kommen mit wenigen Pinselstrichen aus. Die Farben sind leicht und in Pastell gehalten. 

Das Büchlein hat man wirklich schnell durch und kriegt - eigentlich wie immer bei Paulo Coelho - sehr viel Lebensweisheit mit. Der Weg des Bogens ist nicht nur ein Prinzip des Bogenschiessens, sondern gleichzeitig eine Lebensweise. 
Coelhos Schreibstil und seine poetische aber einfache Sprache konnte mich wieder sehr für sich einnehmen. Ich habe die Lektüre und die Bilder unglaublich genossen. Der Text und die Malereien haben sich nahtlos ergänzt und die Lektüre angenehm strukturiert. 

Dieses Büchlein ist wunderschön aufgemacht und vermittelt viele schöne Prinzipien und Lebensideen. Ich denke gerade als Geschenk, kommt das sehr gut an, auch für Leute die nicht viel lesen, sich aber für Kultur interessieren. Ich lege euch gerne ans Herz, es euch mal anzusehen und euch genauso von dieser Geschichte faszinieren lassen, wie ich mich auch. 

Vielen Dank an den Diogenes Verlag für das Rezensionsexemplar. 

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