Freitag, 22. September 2017

Der Deutsche Buchpreis 2017

Heute möchte ich gerne etwas über die nominierten Bücher des deutschen Buchpreises 2017 sprechen. Die Longlist ist am 15. August erschienen und auch die Shortlist ist bereits öffentlich. Finden könnt ihr sie hier .  
Ich habe mir ein paar der Bücher rausgesucht und möchte euch gerne die vorstellen, die ich gerne lesen möchte. Kraft hat es leider nicht auf die Shortlist geschafft, hat mich aber sehr angesprochen. Dasselbe auch mit Sven Regeners Wiener Strasse. Alle anderen gehören jedoch zu den Finalisten und warten wahrscheinlich genau so gespannt wie ich auf die Entscheidung an der Buchmesse in Frankfurt!

Das Floss der Medusa von Franzobel
Am Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckt ein Kapitän, ein Floss vor der Küste Südafrikas. Darin befinden sich die letzten Überlebenden der Medusa, einem Kriegsschiff. Diese Menschen haben nach dem Untergang des Schiffes zwei Wochen lang überlebt. 
Ich liebe historische Roman, vor allem wenn sie auf wahren Gegebenheiten basieren, sowie dieses hier. Ich kann mich nicht erinnern, bereits eine ähnliche Geschichte gelesen zu haben und möchte mich unbedingt damit befassen. 

Kraft von Jonas Lüscher 
Dieses  Buch lese ich gerade, bin jedoch noch relativ am Anfang. Es geht um einen Familienvater, der an einem Wettbewerb mitmacht, mit dem der Gewinner eine Million Dollar erhält, was er dringend benötigen könnte. Er schweift ab, erzählt von seiner Vergangenheit von seinen Prinzipien und das alles in einem sehr ausschweifenden, poetischen Schreibstil. Es gefällt mir bisher ziemlich gut, allerdings lässt es sich auf keinen Fall schnell Weglesen, sondern ich muss konzentriert bei der Sache sein. 

Wiener Strasse von Sven Regener
Wir befinden uns in den 1980er Jahren in Berlin. Es treffen Künstler, selbsternannte Helden und Punks aufeinander; eine kreative Explosion. Sven Regener beschreibt diese Welt mit viel Witz und auch Bosheit. 
Ich lese sehr gerne Geschichten, die in Berlin spielen und vor allem auch über Künstler und junge kreative Menschen. Deshalb denke ich, könnte dieses Buch etwas für mich sein! Regener ist zudem mit diesem Werk auch für den Schweizer Buchpreis nominiert. 

Die Kieferninsel von Marion Poschmann
Der Privatdozent Gilbert Silvester begibt sich nach einem schockierenden Traum auf die Reise nach Japan. Dort trifft er verschiedene Menschen, die seine Weltansicht massgebend beeinflussen. 
Ich liebe Japan, ich liebe Bücher über Träume und dieses Buch klingt nach einem mit voller Lebensweisheiten!

Schlafende Sonne von Thomas Lehr
Rudolf Zacharius reist nach Berlin, um die Vernissage einer ehemaligen Studentin zu dokumentieren. Die Geschichte spielt zwar im Jahre 2011, umfasst jedoch eine viel grössere Zeitspanne: Es wird vom ersten Weltkrieg und dessen Katastrophen bis zum heuten Berlin erzählt. 
Auch diese Beschreibung hat mich unglaublich angesprochen und das Buch hat es auf meine Wunschliste geschafft.

Wie sieht es bei euch aus, habt ihr bereits nominierte Bücher des Buchpreises gelesen und welche haben es auf eure Wunschliste geschafft?
Zum Schluss habe ich noch eine kurze Ankündigung: Ich werde in Zukunft nicht mehr am Dienstag, sondern am Mittwoch einen Beitrag hochladen, da ich meinen Dienstag komplett in der Uni zubringe und nicht zum bloggen komme. 

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