Dienstag, 9. Mai 2017

Belgravia von Julian Fellowes - Rezension

Belgravia von Julian Fellowes - Rezension


C. Bertelsmann Verlag
448 Seiten
Gebundene Ausgabe: 19.99€

Handlung:
Wir befinden uns im Jahre 1815 kurz vor der Schlacht bei Waterloo in Brüssel. Sophia Trenchard lebt mit ihren Eltern und ihrem Bruder Oliver in der gehobenen Gesellschaft. Ihr Vater ist Proviantmeister und daran, sich auf der Gesellschaftsleiter nach oben zu arbeiten. Edmund Bellasis hat Sophia den Kopf verdreht und organisiert eine falsche Heirat, damit er sie erobern kann. Sie, verliebt wie sie ist, glaubt dem gut aussehenden Mann und erfährt erst am Abend vor der Schlacht bei Waterloo, dass er sie getäuscht hat. Am nächsten Tag fällt Edmund während dem Kampf und Sophia bemerkt, dass sie schwanger ist. Ihre Familie hält die uneheliche Schwangerschaft geheim und gibt nach der Geburt, die Sophia das Leben gekostet hat, das illegitime Kind einem Pfarrer.
25 Jahre später lässt Sophias Mutter, Anne Trenchard sich mitreissen und erzählt der Mutter von Edmund, Lady Brockenhurst von dem gemeinsamen Enkel. Wütend wie diese ist, führt sie Charles Pope in das gesellschaftliche Leben ein, ohne zu erklären, wer dieser junge Mann ist. Das führt zu Eifersucht und Unstimmigkeiten. Ihre Mitmenschen versuchen herauszufinden, wer Charles ist und ein Netz von Geheimnissen und Intrigen entsteht...


Meinung:
Die Aufmachung des Buches ist wunderschön und hat mich von Anfang an sehr angesprochen. Der Autor von Downtown Abbey hat eine Geschichte in der gehobenen Gesellschaft nach Napoleons Sturz geschrieben. Es fällt mir schwer, etwas zu diesem Buch zu sagen, es war weder gut noch schlecht. Das Setting und die Geschichte an sich haben mir sehr gut gefallen, leider fand ich sie relativ banal und vorhersehbar. Der Schreibstil war im Grunde gut, leider hat er die Geschichte nicht vorangetrieben und ich kam nicht vorwärts. Die Charaktere sind sehr klischeehaft und hatten nichts Neues, was jedoch an solchen Romanen oft der Fall ist. Fellowes baut kaum Spannung auf, was dazu führte dass ich nicht mitfiebern konnte, sondern die Ereignisse einfach nur zu Kenntnis nahm. Erst gegen Ende nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung, die spannend gestaltet wurde. Gegen Ende nahm diese Spannung jedoch wieder ab und die Auflösung wurde unheimlich in die Länge gezogen (Was nicht für Spannung sorgte, sondern für Langeweile).

Fazit:
Ich habe das Buch mit drei Sternen bewertet.
Im Grossen und Ganzen eine tolle Idee, die meiner Meinung jedoch keine herausragenden Aspekte hat. Es ist eine Geschichte wie viele Andere, die man nicht unbedingt gelesen haben muss.

Gerne möchte ich mich noch beim Bloggerportal bedanken, dass mir dieses Buch zur Verfügung gestellt wurde!

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