Freitag, 12. Mai 2017

Amt für Mutmassungen von Jenny Offill - Rezension

Amt für Mutmassungen von Jenny Offil - Rezension

Penguin Verlag
161 Seiten 
Taschenbuch: 9€

Handlung: 
Das Büchlein handelt von einem Ehepaar, mit einem Kind und nicht alles so läuft wie es sein sollte. Er betrügt sie mit einer jungen Frau, die genau so aussieht wie sie früher. Sie verliert sich in ihrer Rolle als Mutter, Frau und Schriftstellerin und wir depressiv. Um die Familie zu retten, ziehen sie nach Pennsylvania, weg von allem. 

Meinung: 
Dieses dünne Büchlein hat trotz geringer Seitenzahl echte Tiefe. 
Formal ist es aufgebaut in eigenständige Abschnitte (die vermutlich auch alle einzeln gelesen werden könnten), die aber zusammen eine Geschichte erzählen. Diese Unterbrechungen spiegeln die Verwirrung der Frau unglaublich toll wieder. Sie findet einen Freund in einem Philosophen, der tolle Zitate einfliessen lässt. Ausserdem hat die Familie keine Namen, sie werden mit Mann, Frau und Kind angesprochen, was ich mal eine wirklich interessante Abwechslung fand. Während des Leseprozesses hatte ich manchmal das Gefühl, dass ich die Geschichte nicht ganz verstehe, fand aber den Faden immer wieder. Diese Geschichte erzählt mit viel Humor vom Leben in New York, von den Sorgen einer Frau, die sich selbst noch nicht gefunden hat und die trotz Familie einsam ist. 

Fazit: 
Eine absolute Empfehlung: Ich habe dem Buch fünf von fünf Sternen gegeben. Es gibt keine Ausrede das nicht zu lesen, es lässt sich unglaublich schnell lesen, fast etwas zu schnell, so dass ich immer wieder absichtlich Pausen eingelegt habe, damit ich nicht zu rasch damit fertig werde. 

Ich möchte mich beim Bloggerportal bedanken, dass mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. 

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