Sonntag, 9. April 2017

Smoke von Dan Vyleta - Rezension

Smoke von Dan Vyleta - Rezension

Handlung:
"Stell dir vor deine dunklen Gedanken könnten sichtbar werden". In England, Ende Des 19.Jahrhunderts gehört der Rauch zum Alltag. Jede Sünde, jeder düstere Gedanke wird durch ihn sichtbar. Thomas und Charlie, die in einem Elite Internat leben und dazu erzogen werden, nicht zu rauchen, lernen auf einem Ausflug in die Hauptstadt der tatsächliche Zustand der Städte kennen: Sünde, Rauch und Armut. 
Nachdem Thomas verdächtigt wird, "Böse" zu sein, schickt der Direktor ihn und sein bester Freund Charlie zu einem reichen Onkel und dessen Familie. 
Dort lernen sie seine Frau, die ein geheimnisvolles Labor beherbergt und ihre Tochter Livia kennen, die rein von aller Sünde, eine Heilige sein will. 
Die drei Jugendliche kommen geheimen Pastillen und Zigaretten auf die Spur, die scheinbar den Rauch kontrollieren können. 
Auf der Flucht treffen sie auf einen Mann der nie raucht und versuchen den Plan von Livias Mutter zu durchqueren.. Doch schlussendlich ist die Frage, was ist Böse und was ist Gut? Ist tatsächlich der Rauch Böse, oder ist es nur die Rolle die die Gesellschaft ihm zuschreibt?

Meinung:
Erst einmal, muss ich gestehen, dass ich hauptsächlich aufgrund des Umschlags an diesem Buch interessiert war. Ich finde es unglaublich schön und mysteriös aufgemacht. 
Sehr gefreut hat mich, dass neben dem Gestalterischen, auch der Inhalt und die Umsetzung überzeugen konnte!
Gefallen hat mir die Unterteilung in Kapitel, in Sichtweisen verschiedener Protagonisten, wie auch in die Leseabschnitte, die jeweils mit Zitaten aus anderen Werken ergänzt sind. 
Eine unglaublich spannende Art, Gut, Böse und die Möglichkeiten der Mächtigen zu thematisieren. Extrem in dieser Geschichte sind auch die Unterschiede und Lebensweisen der sozialen Schichten. Durch viele Perspektivenwechsel wurden auch die verschiedenen Weltansichten und Unterscheidungen sehr viel klarer. Auch die Frage, ob es nicht zwischen Gut und Böse eine "Grauzone" gibt bespricht Vyleta. Leider zieht es sich teilweise etwas in die Länge, jedoch fand ich die Wendung gegen Ende unglaublich gut. Es fanden sich auch einige Unklarheiten und unlogische Schlüsse. 
Ich mochte die Charaktere, sie waren alle sehr verschieden, leider waren sie mir jedoch alle relativ unsympathisch. Allerdings macht Livia eine tolle Wandlung durch, vom perfekten Mädchen, das alle Gefühle unterdrückt und zurückhält, zur rebellischen, selbstbewussten jungen Frau, was mir sehr gefallen hat. Wie Dan Vyleta auch in der Danksagung sagt, das Buch spielt zwar in der Vergangenheit, jedoch ist es eine Thematik, die auch in der Gegenwart noch eine grosse Rolle spielt. 

Fazit:

Ich mochte das Buch ganz gerne, es hat mich toll unterhalten. Eine spannende Thematik und eine gute Umsetzung. Einzig die Längen und unlogischen Aspekte haben mich dazu bewegt, "nur" vier von fünf Sternen zu geben.

Nun wollte ich mich noch beim Bloggerportal dafür bedanken, dass ich das Buch zugeschickt bekommen habe. 

Kommentare:

  1. Liebe Elodie,
    eine tolle Rezension ist das. Das Buch macht mich neugierig und so wandert es auf die Wunschliste. Ich wünsche dir einen schönen Abend und lasse dir liebe Grüße da.

    Bis bald
    Tamara

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    1. Liebe Tamara,
      Das freut mich sehr, dass meine Rezension dich überzeugen konnte! Ich wünsche dir ebenfalls einen schönen Abend und viele Lesestunden
      Grüsse
      Elodie

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