Freitag, 10. März 2017

Die verbotene Zeit von Marie Winter - Rezension

Die verbotene Zeit von Marie Winter - Rezension 
Handlung:
Clara wacht nach einem schrecklichen Autounfall ohne ihr Gedächtnis an die letzten sieben Monate auf. Statt dass ihr Mann Tom und ihr Vater ihr diese Zeit erleichtern, lügen sie sie scheinbar nur an. Was hat es mit diesem David Grant auf sich und wieso haben ihre Eltern ihr nie von ihrer Zeit in Berlin erzählt? Clara beginnt Nachforschungen anzustellen und erfährt, dass das Ganze einen viel grösseren Umfang hat, als sie zu Anfang angenommen hat...

Meinung:

Obwohl das Buch 500 Seiten hat, fand ich es sehr kurzweilig und habe es an zwei Tagen durchgelesen. Neben Clara, wird die Geschichte auch in der Perspektive von ihrer Mutter als Jugendliche erzählt. Trotzdem wird nichts vorweggenommen und die ganzen Rätsel erst zum Schluss aufgelöst. 
Neben der tragischen Familiengeschichte, befasst sich das Buch auch intensiv mit dem zweiten Weltkrieg und vor allem der Gegenbewegungen, was ich sehr gemocht habe. Es hat einen authentischen Einblick in einerseits die Situation von Juden, die sich fast unmerklich immer mehr zugespitzt hat, und auf der anderen Seite in die Sicht von überzeugten Nationalsozialisten gegeben. Obwohl ich schon viel Literatur über den zweiten Weltkrieg gelesen habe, hat mir dieses noch einmal eine komplett neue Sichtweise vermittelt. 
Auf jeden Fall eine bemerkenswerte Geschichte, mit unglaublich viel Tiefe und Charakter! 

Zum Schluss möchte ich mich noch gerne dafür bedanken, dass ich dieses Buch zur Verfügung gestellt bekommen habe. 

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