Dienstag, 17. Januar 2017

Homali Sagina, wie die Viecher von Marie Wigand - Rezension

Homali Sagina, wie die Viecher von Marie Wiegand - Rezension


Handlung:
Eine grosse Anzahl an Menschen verschwinden spurlos von der Erde, darunter auch unsere Protagonistin Linda. Mithilfe von Mitgefangenen findet sie heraus, dass sie sich mittlerweile nicht mehr auf der Erde befinden, sondern auf dem Planeten Homali Sagina und von dessen Bewohner als Nahrungs- und Rohstoffquelle dienen müssen. Zusammen mit Michael, Till und Monika versucht sie sich gegen die Grausamkeiten zu wehren und sie planen schliesslich ein Fluchtversuch..

Meinung:
"So wie du mir, so ich dir" ist ein passender Spruch zu diesem Werk. Es geht darum, dass uns bewusst wird, wie wir Menschen mit den Tieren auf der Welt umgehen. Wie wir sie züchten, in Käfige stecken, häuten und Herrscher über sie sind. Marie Wigand überträgt die Rolle der Tiere auf der Erde auf die Menschen, die von einer "höheren Macht"benutzt werden. Ich als überzeugte Vegetarierin, halte dieses Werk für eine schockierend lehrreiche Lektüre, als Leser wird einem bewusst, wie schrecklich die Zustände der Tierhaltung sind. Wigand beschreibt ehrlich und kalt die Zustände, die auf Homali Sagina herrschen und die Unüberlegtheit der Menschen.
Der einzige Punkt der etwas umausgearbeitet ist, ist die Rolle von Jason, der als Gehilfe der Aliens auf der Erde dient. Er verrät Linda aus Rache an die Außerirdischen, was ein guter Ansatz ist, jedoch unnötig, da die Menschen nicht nach einem besonderen Muster sondern willkürlich entführt werden.
Auf jeden Fall ist dieses Werk Pflichtlektüre für jeden! Ob Fleischesser, Vegetarier oder Veganer, jeder muss lernen bewusster zu leben.



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