Dienstag, 24. Januar 2017

Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion - Review

Heute möchte ich euch gerne zwei Bücher rezensieren, die wohl die meisten von euch bereits kennen. 


Das Rosie-Projekt und der Rosie-Effekt


Es ist bereits fast ein Jahr vergangen, seit ich das Rosie Projekt gelesen habe und trotzdem ist mir die Geschichte und der Humor noch sehr präsent: 

Don ist Autist mit dem Asperger-Syndrom und hat einen minütlich geplanter Tagesablauf. Er ist Wissenschaftler und überdurchschnittlich Intelligent. Seine zwei einzigen Freunde möchten ihm dabei helfen, eine Partnerin zu finden, was jedoch kläglich scheitert. Wissenschaftlich und zielorientiert wie er ist, löst er dieses Problem mit einem Fragebogen, der ihm dabei helfen soll, die perfekte Frau zu finden. 
Durch Zufall trifft er auf Rosie, die das genaue Gegenteil dieser perfekten Frau ist und trotzdem wirbelt sie Dons Leben durcheinander und es entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte. 

Letzte Woche habe ich mich nun endlich an den zweiten Teil gewagt: 

Die Geschichte von Don und Rosie geht weiter. Nach ihrer Heirat sind sie nach New York gezogen und Rosie ist überraschend Schwanger! Für Don bedeutet das: Wissenschaftliche Recherchen und detaillierte Planung. Doch nach vielen Fettnäpfchen, Ausrutschern und unabsichtlicher Desinteresse, realisiert Rosie, dass Don nicht dafür geschaffen ist, Vater zu sein und möchte zurück nach Australien fliegen. Was ausserdem noch geschieht und wie die Geschichte ausgeht, verrate ich euch nicht ;)

Meinung: 
Nachdem ich das erste Buch gelesen habe, war ich begeistert. Eine humorvolle Geschichte, die zwei völlig verschiedene Welten miteinander kombiniert. Leider konnte mich nun das zweite Buch nicht komplett überzeugen: Trotz gleichgebliebenem Humor wurde Don mir als Leserin immer wie unsympathischer und seine Handlungen waren oft unverständlich (nicht wie im ersten Band). Was mich sehr beeindruckt hat, ist, dass "das Rosie-Projekt" tatsächlich der Debütroman von Graeme Simsion war! Trotz dem etwas schwächeren zweiten Teils, kann ich die beiden Bücher sehr empfehlen und gebe ihnen im Schnitt vier von fünf Sternen. 

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