Montag, 19. Dezember 2016

Die Bücherhighlights von 2016

Mit meinem heutigen Post stelle ich euch meine Bücherhighlights von 2016 vor. Das Jahr ist zwar noch nicht ganz zu Ende, doch ich konnte mich bereits für neun Bücher entscheiden, die ich euch kommentarlos empfehlen kann. Die Werke habe ich aus verschiedenen Gründen ausgesucht; entweder die Geschichte war schön oder ich konnte vom Buch etwas Wichtiges mitnehmen. Die Reihenfolge ist chronologisch.

Ernest Hemingway - Paris: Ein Fest fürs Leben
Dieses Werk war für mich einerseits das erste Buch dieses Jahr und auch das erste, welches ich von Hemingway gelesen habe. Paris gehört zu meinen Lieblingsstädten und die Beschreibungen von der Zeit in Paris während der 60er Jahren haben mich überzeugt davon, dass ich im falschen Jahrzehnt lebe. Mit diesem Buch hat der Autor mich sehr beeindruckt. Eine Empfehlung für jeden, der sich gerne mal mit Hemingway beschäftigen und Paris in einer anderen Zeit erleben möchte.

Martin Suter - Die Zeit, die Zeit

Am Anfang des Jahres habe ich mir vorgenommen, Martin Suter kennenzulernen, da der Schweizer Schriftsteller gute Kritiken hat. Nach "Die Zeit, die Zeit" habe ich sogleich "der Koch" gelesen und war von beiden Werken sehr beeindruckt. Allerdings hat mich dieses Werk etwas mehr überzeugt, da es von einem Thema handelt, das mich persönlich sehr fasziniert: Die Relativität der Zeit und die Relevanz der Veränderung. 

Karl Ove Knausgard - Leben

Karl Ove Knausgard hat in fünf Bänden seine Biographie verfasst. Ich habe bisher vier davon gelesen und war von drei begeistert. Am meisten hat mir "Leben" gefallen; es handelt  von dem jungen Karl Ove, der die Schule beendet hat und nun sein Traum zu Schreiben verwirklichen möchte, und das alles in der Kulisse vom unglaublich schönen Norwegen. Knausgard hat die Begabung Situationen und Umgebungen so zu beschreiben, dass sich der Leser in Gedanken darin wiederfindet. 
Seine Werke sind, ähnlich wie die von Hemingway, geprägt von vielen Beschreibungen, was ich persönlich sehr mag. 

Dave Eggers - der Circle

Eine schockierend realistische Dystopie. Es geht um die Vernetzung der ganzen Welt, die Wichtigkeit online aktiv und transparent für die Menschheit zu sein. Regt zum Nachdenken über die übermässige Verwendung von sozialen Netzwerken an. Ausserdem wurde bereits ein Film mit Emma Watson und Tom Hanks angekündigt, auf den ich gespannt bin. 

Hermann Hesse - Siddhartha

Siddhartha ist die zweite Geschichte, die ich von Hermann Hesse gelesen habe. Der Sohn eines indischen Brahmanen macht sich auf die Suche nach der Erkenntnis. Eine erleuchtende Geschichte, die einem die Augen öffnet. Leider werden hie und da Fachbegriffe des Buddhismus angewendet, diese stören jedoch im Grossen und Ganzen nicht beim Verständnis der Geschichte. 

Paulo Coelho - Der Alchimist

Die Geschichte handelt von einem jungen Mann, der von einem Schatz träumt und sich auf die Suche danach macht. Auf dem weiten Weg dahin, erfährt er Lebensweisheiten, findet sich selbst und macht die Bekanntschaft mit der wahren Liebe. Eine wunderschöne Geschichte mit tollem Schreibstil. 

Vladimir Nabokov - Lolita

Seit Jahren habe ich mir vorgenommen Lolita zu lesen, kam jedoch nie dazu. Nun habe ich es endlich geschafft und es hat sich gelohnt. Im Grunde ist es eine Liebesgeschichte, allerdings handelt es sich um einen Perversen, der Gefallen findet an jungen Mädchen und sich in die Tochter seiner Vermieterin verliebt. Ich war positiv überrascht, dass es wenig erotische Szenen hatte und dieses Thema auch nicht der Hauptbestandteil dieser Liebe ist. Ein lesenswerter Klassiker. 

Robert Seethaler - der Trafikant

Wie bereits in meiner Rezension erwähnt (https://meinleseblog.blogspot.ch/2016/12/der-trafikant-von-robert-seethaler.html#more), war ich begeistert von diesem Werk und freue mich bereits auf weitere von Seethaler. Die Geschichte eines jungen Mannes der während des zweiten Weltkrieges in Wien lebt.  

Ferdinand von Schirach - Terror

"Terror" ist als Theaterstück geschrieben und erzählt von einem Gerichtsprozess, bei dem die Zuschauer entscheiden, ob der Angeklagte verurteilt wird oder nicht. Als Außenstehender wird einem bewusst, dass Entscheidungen im Gericht oftmals schwierig sind und gegen Moral verstossen, um den Gesetzen zu entsprechen. Eine Rezension von mir findet ihr hier: https://www.lovelybooks.de/autor/Ferdinand-Schirach/Terror-1241418096-w/rezension/1364732133/

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