Dienstag, 13. Dezember 2016

Die Bücherdiebin von Markus Zusak - Rezension

Die Bücherdiebin von Markus Zusak














Handlung: 
Die Geschichte handelt von Liesel einem jungen Mädchen, dass ihren Bruder verliert und von ihrer Mutter zu einer Pflegefamilie nach München gegeben wird. Rosa und Hans Hubermann sind merkwürdige Menschen, die Liesel jedoch auf ihre eigene Weise lieben. Von Hans lernt sie das Lesen um ihre gestohlenen Bücher zu lesen. Die Familie nimmt, während des Krieges, einen Juden bei sich auf und versteckt ihn im Keller. Er wird Liesel ein guter Freund, unter anderem weil beide an Alpträumen leiden. Während ihrer Jugend steht ihr immer ihr bester Freund Rudi Steiner bei, der gleich nebenan wohnt. Sie erleben, wie Hitler die Macht ergreift und die Lage für Juden und deren Helfer sich immer mehr zuspitzt. Sie machen die Bekanntschaft mit klaren Regeln dem Tod und dem Wunsch zu sterben. Liesel beginnt zu schreiben kurz bevor die Himmelstrasse, an der sie wohnt, bombardiert wird und sie die einzige ist die überlebt und der Tod wieder ihre geliebten Menschen mitnimmt. 

Aufbau: 

Ein merkwürdiger Aspekt ist, dass die Geschichte aus der Sicht des Todes erzählt wird, dem das Mädchen mehrmals unbewusst begegnet. Es wird einem wieder einmal, aus einer anderen Perspektive, vor Augen geführt, wie schrecklich das Regime der Nationalsozialisten war. 

Cover: 

Ich finde das Cover von "die Bücherdiebin" sehr ansprechend; darauf erkennt man Liesel, Hand in Hand mit dem Tod. Allerdings versteht man den Zusammenhang erst nach dem Lesebeginn, was eine Neugier hervorruft. 

Meinung: 

Ich bin begeistert von diesem Werk Zusaks, er hat eine besondere Begabung, Gefühle und Situationen in Worte zu fassen und ihnen somit Gewicht zu geben. Er beschreibt die Momente und die Umgebungen sehr detailliert und bildreich. Er weiss wie er mit Farben und Worten spielen muss, damit die Geschichte authentisch wirkt und man sich als Leser mitten in der Geschichte wiederfindet.
Gefallen hat mir, dass die Geschichte viel vom Lesen handelt und vor allem, wie sehr Liesel die wenigen Bücher die sie besitzt schätzt. 
Trotz der 600 Seiten, habe ich das Buch verschlungen und konnte es nicht mehr zur Seite legen. Ich lege es jedem ans Herz, dieses Werk zu lesen; es wurde mir wieder einmal bewusst gemacht, wie privilegiert unser Leben ist und es ist mir persönlich wichtig, immer wieder daran erinnert zu werden, dass wir das schätzen müssen!

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